
Entwicklungsländern durch fairen Handel helfen – Engagement beginnt bei uns
„Die Situation in den Entwicklungs- ländern kann sich nur verbessern, wenn wir zu ihnen faire Handels- beziehungen aufbauen. Entwicklungsländer brauchen keine Almosen, sondern faire und dauerhafte Wirtschaftsbeziehungen. Äthiopien zum Beispiel hatte in den letzten 30 Jahren Lebensmittellager aufgebaut, um Hungerkatastrophen zu vermeiden. Aber ab Ende der 90er Jahre schritten IWF und Weltbank ein, so dass Äthiopien von internationaler Hilfe abhängig wurde, ist Uwe Kekeritz überzeugt. Fairer Handel bringt existenzsichernde Löhne. Durch fairen Handel begegnen sich nicht nur ErzeugerInnen und Fairhandelsunternehmen auf Augenhöhe. Auch werden Bildungsprojekte und die Infrastruktur (z.B. Brunnen und Bewässerungsanlagen) vor Ort gefördert. Fairer Handel hilft auch Frauen aus Unterdrückung und Benachteiligung, denn er gibt ihnen die Möglichkeit zur Selbstständigkeit als Kleinunternehmerinnen. Fairer Handel ist also wirksame Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Langenzenner Grünen hatten Uwe Kekeritz im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grüne Wege führen weiter“ ins Cadolzburger Weltlager (CaWeLa) und in den Weltladen Caracol eingeladen. Gekommen waren über 30 Interessierte, die natürlich fair und umweltfreundlich zwischen den Veranstaltungsorten befördert wurden. Der Langenzenner Bürgerbus „Bübla“ machten an diesem Tag eine Sonderfahrt. Außerdem wurden die TeilnehmerInnen in Kleinbussen mit Rapsöl- bzw. mit Gasantrieb, von den Langenzenner Grünen hin und zurück gefahren.
„Es ist toll, dass ehrenamtliches Engagement hier vor Ort so viel bewegt. Sei es im CaWeLa, im Weltladen Caracol oder beim Bübla. Langjähriger Einsatz trägt hier Früchte, die sich sehen lassen können,“ waren sich Julia Bailey vom Grünen Bezirksvorstand und Marianne Schwämmlein vom Grünen Kreisverband einig. Weiterlesen →